Sparsam leben – gewohnte Pfade verlassen

Check

Ich habe mir in den letzten Wochen freiwillig ein Limit von 2 – 3 EUR pro Tag gesetzt. Bei diesem Selbstversuch ging es um die Frage, wie viel Geld kann gespart werden und wie viel Luxus braucht der Mensch wirklich?

Erstaunliches kam dabei heraus:

  • Ein Blumenkasten mit Pflücksalat deckt den Tisch
  • Brot selbst backen hilft sparen und schmeckt sehr gut
  • Keine Wurst, keinen Käse, nicht mal Butter – es geht!

Sehr teuer sind Dinge, die ich bisher für billig gehalten habe:

  • Alles was Alkohol enthält
  • Duftende Backwaren an der Theke im Supermarkt
  • Warm Duschen morgens und abends – kalt geht viel schneller, spart Wasser und Strom

Sind wir glücklich durch Reichtum?

All diese selbstverständlichen Dinge zeugen von einem hohen Lebensstandard. Ein Luxus, den sich nur sehr wenige Menschen auf der Erde leisten können. Manch einer muss mit einem Zahnputzbecher voll Wasser seine Körperwäsche vollziehen. Und wir stürzen uns in Schulden, um das neue Auto zu finanzieren oder den höherwertigen PC zu ergattern. Doch macht so viel Reichtum auch wirklich glücklich?

Im Kollegenkreis gilt die Formel: je mehr Luxus, Geld und Events, umso glücklicher. Doch dann bleibt alles nur oberflächlich. Der Mensch verliert seine inneren Werte und lebt nur noch den Äußerlichkeiten. Und wird dann schnell unzufrieden und glaubt, er habe immer noch zu wenig.

Ich habe mit meinem Sparprojekt entdeckt, dass es Freude macht, sich zurückzunehmen und weniger vom Gut der Erde, dass allen gehört, für mich zu beanspruchen.

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Plastik vermeiden und dabei die Umwelt schützen

Man kennt die Bilder aus den Medien. Berge von Müll häufen sich in der Umwelt. Flüsse, Bäche und Ozeane leiden unter der großen Menge an Plastikmüll. Das hat Konsequenzen für uns alle.

Mittlerweile konnten bereits kleinste Plastikpartikel, das sogenannte Mikroplastik, im Menschen nachgewiesen werden. Ob das gut für unsere Gesundheit ist, scheint wohl eher fragwürdig.

Doch wie können wir überhaupt etwas ändern? Wichtig ist es, dass jeder seinen Alltag ein bisschen umweltfreundlicher gestaltet. Würde das jeder tun, so gäbe es sicherlich weniger Probleme. Ein guter Ansatz könnte sein, auf Plastik im Alltag so gut es geht zu verzichten.

Weg mit den Einwegprodukten

Ein guter Anfang könnte der Verzicht auf Einwegprodukte sein. Denn diese werden nach einmaligem Gebrauch weggeschmissen und verursachen Berge an Müll. Außerdem sollte man Produkte wie Milch oder Jogurt im Glas kaufen. Glas lässt sich schließlich gut recyceln.

  • Glas anstatt Plastik
  • Nur recycelbare Produkte kaufen

Obst braucht keine Plastikverpackung

An der Obst-und Gemüsetheke müssen wir die Produkte nicht unnötigerweise nochmals in einer Plastiktüte verpacken. Denn viele Sorten wie zum Beispiel Salatgurken besitzen von Natur aus eine dicke Schale. Da reicht es vollkommen aus, die Gurke zu Hause gut abzuspülen. So lassen sich große Mengen an Plastiktüten einsparen, die sonst direkt im Müll landen würden.

Auch im Badezimmer lässt sich Plastik sparen. So ist es sinnvoller auf Seifenspender aus Plastik zu verzichten und lieber auf die klassische Handseife umzusteigen. Diese reinigt die Haut genauso gut.

  • Hinterfragen ob eine Plastikverpackung überhaupt notwendig ist
  • Einkaufen in Unverpackt-Läden

Vorhandenes Plastik wiederverwenden

Manchmal kommt man jedoch nicht ganz um Plastik herum. Sollte man doch einem einen Artikel aus Plastik erworben haben, so kann es auch umweltfreundlich sein, diesen mehrmals zu verwenden. Ein gutes Beispiel sind hierbei Plastiktüten.

  • Wiederverwertung von Plastiktüten
  • Upcycling: Aus Plastik nützliche Utensilien basteln

Plastik im Alltag sparen. Das ist durchaus möglich und kein Hexenwerk. Wir sollten uns einfach selbst darüber Gedanken machen, wo man im persönlichen Alltag am besten Plastik einsparen kann. Vor allem beim Einkauf von Lebensmitteln lässt sich so einiges an Verpackungsmaterial einsparen.

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In Kunst investieren – Eine Alternative zum normalen Aktiengeschäft?

Jeder, der sich schon einmal mit Geldangelegenheiten auseinandergesetzt hat weiß auch, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt. Gerade auch der Bereich Kunst ist hier besonders interessant. Meist gilt ein Investment in Kunst als besonders sichere Geldanlage. Aber auf was genau bei der Auswahl der Kunst zu berücksichtigen ist, das wissen nur wenige. Zudem ist Kunst ein weiter Sammelbegriff. Darunter können Skulpturen, Gemälde und auch Fotostrecken fallen. Im folgenden Text erfahren sie, wie sie ein geeignetes Kunstwerk erkennen und wie man am Besten darin investiert.

Man sollte eine Kunstinvestition niemals mit einem Aktiengeschäft verwechseln

Kunst ist nicht das Gleiche, wie ein Wertpapier oder eine Aktie. Man kann hier nur schwer Zahlen und Fakten vergleichen. Besser ist es, wenn man von Kunst eine gewisse Ahnung hat und mit dem Auge kauft. Rendite ist schwer zu beziffern. Entscheidend ist beim möglichen Wiederverkauf eine gute Marktkenntnis.

Einen Kunstexperten zu Rate ziehen

Am Besten fragt man zuvor noch einen Experten, der einen Wert eines Kunstobjektes einigermaßen schätzen kann. Sollte man über Auktionshäuser kaufen, so können einem die Mitarbeiter dort auch einen ungefähren Marktwert nennen.

Nichts für das schnelle Geld

Kunst ist ein sehr langlebiges Investment. Hier sollte man Kunst grundsätzlich lange halten, bis man beim Verkauf einen Mehrwert generieren kann. Also sollte nur mit Geld spekuliert werden, was man auch übrig hat. Als Investment für das schnelle Geld oder zum Ausgleichen von anderen Verlusten am Markt ist diese Investitionsmöglichkeit ungeeignet.

Auf Nummer sicher gehen kostet hier auch etwas

Wer kein Risiko eingehen möchte, der sollte Werke kaufen, die Wertbeständig sind. Ein Andy Worhol wäre das zum Beispiel. Doch ist hier zu beachten, dass diese Art Kunst auch bei der Anschaffung seinen Preis hat. Ob dabei viel Rendite rausspringen kann, muss die Zeit zeigen. Den bezahlten Wert sollte man allerdings meist durch den Verkauf wiedererlangen können.

Fazit:

In Kunst zu investieren kann sich lohnen. Nur sollte man hier nicht mit falschen Vorstellungen herangehen. Hier nochmal alles im Überblick:

  • Experten zu Rate ziehen
  • Werke anders als Aktien behandeln
  • Keine Käufe ohne Kenntnisse
  • Lieber informieren, bevor man kauft
  • Werke von bekannten Künstlern sind risikoärmer
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