Sparsam leben – gewohnte Pfade verlassen

Check

Ich habe mir in den letzten Wochen freiwillig ein Limit von 2 – 3 EUR pro Tag gesetzt. Bei diesem Selbstversuch ging es um die Frage, wie viel Geld kann gespart werden und wie viel Luxus braucht der Mensch wirklich?

Erstaunliches kam dabei heraus:

  • Ein Blumenkasten mit Pflücksalat deckt den Tisch
  • Brot selbst backen hilft sparen und schmeckt sehr gut
  • Keine Wurst, keinen Käse, nicht mal Butter – es geht!

Sehr teuer sind Dinge, die ich bisher für billig gehalten habe:

  • Alles was Alkohol enthält
  • Duftende Backwaren an der Theke im Supermarkt
  • Warm Duschen morgens und abends – kalt geht viel schneller, spart Wasser und Strom

Sind wir glücklich durch Reichtum?

All diese selbstverständlichen Dinge zeugen von einem hohen Lebensstandard. Ein Luxus, den sich nur sehr wenige Menschen auf der Erde leisten können. Manch einer muss mit einem Zahnputzbecher voll Wasser seine Körperwäsche vollziehen. Und wir stürzen uns in Schulden, um das neue Auto zu finanzieren oder den höherwertigen PC zu ergattern. Doch macht so viel Reichtum auch wirklich glücklich?

Im Kollegenkreis gilt die Formel: je mehr Luxus, Geld und Events, umso glücklicher. Doch dann bleibt alles nur oberflächlich. Der Mensch verliert seine inneren Werte und lebt nur noch den Äußerlichkeiten. Und wird dann schnell unzufrieden und glaubt, er habe immer noch zu wenig.

Ich habe mit meinem Sparprojekt entdeckt, dass es Freude macht, sich zurückzunehmen und weniger vom Gut der Erde, dass allen gehört, für mich zu beanspruchen.

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